
Eine gute Woche Pilzkunde liegt nun hinter den Teilnehmenden – viel Input aber auch viel Praxisverknüpfung. Diese Jahr sind wir im Hotel Steinhoff in Freden / Leine abgestiegen. Jeden Tag ging es direkt raus auf Erkundungstour.

Was ist es denn nun? Wir lernten Pilze im Ausschluss-Prinzip zu bestimmen – hier erklärt unser Altmeister Dieter die Vorgehensweise.




Die Tische füllten sich mit weit über 100 verschiedenen Arten – auch besondere Funde wie der „gelbe Hexenröhrling“ und Satansröhrlinge fanden den Weg in unseren Arbeitsraum – wir informierten auch die Bevölkerung mit Hilfe der Zeitung über die Pilzausstellung, was uns einige Besucher*innen bescherte.

Kurzer Abstecher zu Dieters Trüffelgarten.



Arbeiten mit dichotomen Schlüsseln – die Gruppen erarbeiteten die gefunden Pilze. Der Schwerpunkt lag auf Stielporlingen, Röhrlingen und deren Verwandten sowie Freiblättlern (Unterordnung der Faserblätterpilze).

Über Nacht hatten wir einige Sporenabdrücke genommen um die Arten weiter einzugrenzen.

Lamellen + – frei – Sporenpulver weißlich – keine Schuppen auf dem Hut – zu welcher Familie gehören die Merkmale? Fragen der Teilnehmenden wurden besprochen.

Die Gruppen übten sich in der bildlichen Darstellung der besprochenen Pilze – egal ob Knollenblätterpilze, Täublinge oder einfach ein Primordium (Babypilz).


Abschlusswanderung am Bruchsee.


Feuersalamander im Kalk-Buchenwald begleiteten den Weg der Pilzfreunde.

Mandy liebt Hexenröhrlinge und wurde belohnt.

Was eine tolle und harmonische Gruppe – mit Teilnehmenden aus Bremen, Oldenburg, Köln, Frankfurt und mehr – eine schöne Woche mit viel Input, lernen und lachen geht zu Ende – bis zum nächsten mal – eurer deutsche Pilzschule.
